Lesung von Sebastian Fitzek

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Vorweg möchte ich betonen, dass ich eigentlich gar nicht so der Mensch für dieses typische „Fan-sein“ bin – sprich ich hebe ungern Personen, Musiker und/oder Künstler in den Himmel und ‚fangirle“ eigentlich auch nicht so. ABER.. ich bin durchaus ein Mensch, der sich sehr schnell für Dinge begeistert.

So kommt es dann doch mal vor, dass ich absolut begeistert von eben Solchen bin.

Der Bestseller-Autor Sebastian Fitzek ist einer der Künstler, und das ist für mich irgendwie die passendste Bezeichnung, der mich seit seinem ersten Buch 2007 („die Therapie“) begeistert hat.

Ich habe seitdem jedes Buch zunächst gelesen, ab 2010 dann als Audioversion gehört ubd so gab es auch keinerlei Diskussion, als sich endlich mal die Gelegenheit ergab, zu einer Lesung von und mit ihm zu gehen. Meine Schwester und ich waren uns einig – da müssen wir hin.

Ich persönlich hatte null Erwartung bzw. Vorstellung, wie das ablaufen würde – er sitzt dort und liest halt?- da ich bisher kein Teil einer klassischen Lesung gewesen war.

Natürlich ist Kunst, so auch Literatur, immer subjektive Geschmackssache und ich finde auch nicht alle seine Werke gelungen. Andere wiederum haben mich sofort eingehüllt, in seinen Bann gezogen und wir haben uns gegenseitig verschlungen. Meiner Meinung nach die Eigenschaften eines gelungenen Schriftstückes.

Wie an jedem Menschen, der in der Öffentlichkeit steht, wurde auch an Fitzek einige Kritik geübt und auch ich habe mich zwischendurch mal gefragt, wie er es schafft, gefühlt am laufenden Band Bücher zu veröffentlichen ohne seine Seele an eine Deadline zu verkaufen oder ob der Spielfilm zum Joshua Profil wirklich sein müsste.. Letztendlich ist es aber so, dass der Erfolg ihm einfach Recht gibt.

Wenn man als Schriftsteller erfolgreich sein will, muss man letztendlich auch eine Art Entertainer sein. Und das hat Sebastian Fitzek bei der Lesung in der Lübecker St. Petri Kirche im Rahmen der Lesewoche der örtlichen Studentenvereinigung Asta einmal mehr bewiesen, als er mitreißend und enthusiastisch von den holprigen Anfängen seiner Schreiberlingkarrire und der Entstehungsgeschichte einige seiner Werke berichtet.

Er steht nun dort, erzählt Persönliches, lustige Anekdoten, Philosophisches und bindet ganz nebenbei noch Passagen aus drei seiner Psychothriller ein. Beantwortet anschließend geduldig und ausführlich noch Publikumsfragen und weiß durch seine offene, sympathische Art so zu begeistern, dass die Schlange vor seinem Autogrammtischchen später ziemlich lang ist. „Leider“ macht es Fitzek auch nicht weniger sympathisch, als er ziemlich weit hinten aus der Schlange eine Mutter mit Baby auf dem Arm nach vorn holt, damit sie nicht so lange warten muss.

Auch meine Schwester und ich finden uns irgendwie in dieser Ansammlung von grinsenden Menschen wieder, die Hälfte wahrscheinlich wie wir „eigentlich auch gar nicht der Typ für Fan-Tum“.

Aufgeregt sein, paar Worte wechseln, grinsen, Foto machen, weiter gehen – HEY WIR HABEN EIN FOTO MIT SEBASTIAN FITZEK *kurzer-fangirl-moment*

DANKE für diesen coolen und inspirierenden Abend! 🙂

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