Momentaufnahme #1 Bettgedanken

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Mittwoch, 8. November 2017 -6:30 Uhr

Es ist dunkel und ich liege im Bett. Ich bin mitten in einem Traum aufgewacht. Ich höre das schnurren meines Katers und das Rauschen in den Leitungen meine Einzimmerwohnung. Während mein Körper sich tonnenschwer anfühlt und mich in die Matratze drückt fühlt es sich an als ob die Welt in Sekundenschnelle an mir vorbeizieht. Tausend Gedanken in meinem Kopf die im Zeitraffer vor meinem inneren Auge ablaufen.

Draußen sitzen eine Schar Vögel im Baum vor meinem Fenster und Schnattern in den dunklen Morgen hinein. Meine Nachbarin macht sich Kaffee und ich höre wie ihr Löffel in der Tasse klingeln.

7 Uhr, mein Weckerton vom Handy zerreißt die Stille im Raum.

Ich stehe nicht auf. Der Kater liegt nun still  mir und ist mir einen Schlaf voraus.

Ich stelle mir vor wie mein Freund schon seit einer Stunde auf der arbeit ist und fühle mich nutzlos. Ich habe ein schlechtes Gewissen dass ich noch im Bett liege und sich das so schnell auch nicht ändern wird.

 

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